Herrenferien 2012 in Kärnten im Karawankenblick erfolgreich beendet

Die formidablen Wetterverhältnisse zogen sich auch in die Schlussphase hinein. Sonne und Wärme pur waren die stetigen Begleiter dieser Herrenferienwoche 2012 im Kärntnerland. Heute galt es den Wagi nach dem Morgenessen zu verabschieden, er musste etwas früher nach Hause wegen eines bevorstehenden medizinischen Eingriffes.

Ein gutes Omen für den bevorstehenden Tag. Es war ja auch der längste Tag, Sommersonnenwende war heute am 21.6. Umso mehr flogen wir heute wieder das die Schwarten und Holme sich bogen, Thermik und Hangaufwind bis 2100 Uhr.

Adi heizte seine SB 14 nach der Flügelreparatur wieder durch die Thermik, Rene seinen ESO, Yves seine ASW 24 und Mich seine DG 300 Akro. Auch der Flitschenmann Christoph verzeichnete einen 85-minütigen Hammerflug mit seinem Organic und Walti Clemens schraubte sich mit einem Windenstart und seinem Discus 2C elegant auf Höhe. Fabian rockte mit seinem Geitner B4 die Thermik ab und demonstrierte eindrücklich, dass dieser 20 jährige Kunstflugsegler aus Vorbesitz von Yves und René unkapputtbar ist

Selbstverständlich unterbrachen wir gegen 13.30 Uhr unsere fliegerischen Aktivitäten für eine Stunde um uns der kulinarischen Gelüste und Verpflichtungen hinzugeben, Kaiserschmarrn, Schnitzel mit Pommes, Thunfischsalat, Rumpsteak mit Nudeln und vieles mehr. Am Nachmittag das selbe Programm, fliegen fliegen fliegen, alle kamen voll auf die Rechnung.

Selbst Bernhard konnte mit seinem Swiss-Trainer Schlepper und abgestelltem Motor noch um 20.30 Uhr im letzten Hangaufwind Höhe machen und das Schleppteil im Hangwind auf ein stattliches Flightlevel bringen. Sachen gibt es hier, man glaubt es kaum. Fabian Meier und Peter Heimgartner landeten ihre Modelle am längsten Tag des Jahres kurz nach 21.00 Uhr, dies bewusst und mit gesetzten Störklappen, gestiegen wäre es noch immer.

Es waren alles in allem Traumtage im Karawankenblick 2012, Siglinde und Bernhard Weissmann verwöhnten und einmal mehr nach Strich und Faden mit Essen und Fliegen vom Feinsten, am abend gab es Bier und Stamperle.  Das Jahr 2012 darf als sehr erfolgreiches Jahr in die Geschichte der Herrenferien eingehen. Bereits sind die Daten für 2013 und auch 2014 bekannt.

Am Freitag ist Grillabend und Abschlussfete, deswegen haben wir leider auch keine Zeit zum schreiben des Tagebuches. Damit verabschieden sich die Karawankenblicker vom lesenden und daheimgebliebenen Publikum und freuen sich auf neue Abenteuer im 2013 und 2014.

See you, pfüat di! 

Die neuen Bilder des Tages sind hier zu finden.

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Dienstag und Mittwoch 19. und 20. Juni 2012

Das Wetter ist nach wie vor vom Feinsten, heisses Bergwetter mit Thermik vom Besten am Montag 19.6. und Dienstag 20. Juni. Die Schweissperlen triefen, die Knüppel glühen und die Thermik brennt förmlich.

Am Montag war es des Ostwindes wegen eher etwas durchzogen mit der Thermik, aber durchaus gut fliegbar, wir leiden ja auf eigentlich sehr hohem Niveau. Doch der Montag hatte es trotzdem in sich, unser Wagi, der Adler der Lüfte beanspruchte die beste Thermik für sich und verscheuchte den Adi mit seiner nagelneuen SB-14 etwas gar unsanft aus dem Thermikschlauch, ein übler Rempler, quasi ein Crosscheck, versetzte dem Adi eine gehörige "Schnatter" in seinen linken Tragfügel. Das Carbonteil hatte ziemlich Karies an der Nasenleiste. Adi, flink wie ein Wiesel, organisierte sich nach der Landung flugs aus dem nahen Baumarkt eine Dose 2-K Zargenschaum uns schäumte das Loch aus und schliff es bei. Die Flickstelle mit Klebeband abgedeckt und schon war das edle Geflügel wieder einsatzbereit. Wagi zog seine völlig unbeschädigte ASW 15 vorerst aus dem Thermikrennen zurück und griff zum Bier. Yves baute sich seine soeben beim Lindinger neu erstandene P47 Thunderbolt wieder zusammen und war am Mittag wieder einsatzbereit mit dem rassigen Druckfässchen.

Fabian und Christoph genossen die nachmittägliche Thermik ebenso mit Ihren Flitschenstarts, derweil sich Michael Orschel mit seiner ASW 20 in der Luft austoben konnte. Walti nahm es gemütlicher und kreiste majestätisch mit seiner K6e zusammen mit Yves und seinem Moswey III in der starken Thermik. Ein wahres Oldietreffen.

Auch Peter Heimgartner konnte einen erfolgreichen Tag verbuchen mit seinem "Signal", ebenso alle anderen Karawankenblicker. Zeitweise musste am Mittwoch der starken Thermik wegen sogar mit den gesetzten Störklappen geflogen werden um die grossen Modelle nicht aus den Augen zu verlieren. So flogen alle grossen Geräte wunderschön in der Thermik und alle waren hell begeistert ab den grandiosen Bedingungen.

Rene wollte am frühen infolge seniler Bettflucht und fehlender Bettflasche mit Ohren am morgen nach sieben Uhr die Weckrunzel spielen mit seinem Pusher-Xeno. Dieser Plan ging leider anfänglich in Erwangelung der adäquaten Startmethode in die Hose bzw. ins Gras. Nach drei Fehlversuchen wo der Xeno nach je einer Rolle erneut ins Gras biss, gelang es dem bemitleidenswerten Piloten dennoch, sein Teil an den Fingern vorbei mit dem Pusher-Motor auf Höhe zu bringen. Infolge des lauten Gelächtes waren jedoch unterdessen alle wach geworden und die ganze Übung hätte sich eigentlich erübrigt.

Christoph Krämer zog am Mittwoch einen leicht suboptimalen Tag ein, seien Spider verabschiedete sich bei einer Bergauf-Landung mit der Figur "Kobra" vom staunenden Publikum und baute sich sogleich ein Rumpfscharnier zur Feier des Tages ein.

Am abendlichen Warbirdfliegen war auf Yves´Messerschmitt Bf 109 seitens Adi  (übrigens auch ein "Krautpilot"!!!) ein Kopfgeld von zuerst 3 Obstlern, später im zweiten Durchgang sogar 6 Obstlern ausgesetzt. Wer schaffte es den Kraut Yves vom Himmel zu holen in seiner 109er (übrigens infolge Capotabwurf am Montag und Streifschuss von Wagi seither eine zusammengeleimte Kreuzung aus Corsair, Spitfire und 109er). Yves wehrte sich preussisch und liess keinen der alliierten Jäger an sich ran, dies trotz hofrätlichem Flugstil. Einzig Fabian bekam Yves einigermassen vor die Linse bzw. ins Propellerfeld. So kam es wie es kommen musste, die 109er ging mit einer Siegesrolle vom Feld bzw zurück in den Hangar. Adi musste seine Obstler selber trinken ... hicks!

Michs Diashow von seinen Nepal-Ferien rundete einen weiteren super Tag im Karawankenblick kameradschaftlich und informativ ab. 

Die neuen Bilder des Tages sind hier zu finden.  

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Montag 18. Juni 2012

Der Montag hatte es thermisch wieder in sich, schon vor dem Morgenessen um 0900 war fliegen angesagt mit den DG 1000, Wagi und Yves schnupperten bereits an den ersten Thermikschläuchen. 

Rene wagte sich mit seinem ESO an die Gummiflitsche und wurde prompt von einem schönen Thermikflug überrascht, auch Peter Heimgartner flog mit der LS3 in Memorian Urs Huber einen tollen Thermikflug.

Mich Orschel überwand sein DG 303 Akro-Trauma vom letzten Jahr und flog mit der instandgestellten Paritech-Maschine und 350 gr Blei mehr in der Nase vorzüglich. Adis grosse ASW 15b flog schon fast wie ein Amigo gutmütig in der Thermik, derweil Wagi erneut seinen Discus in dei Luft brachte. Fabian kreiste in Formation mit seinem B4 und einem grossen Blanik Balett am Himmel über Kärnten. Yves wurde an der Flische vorzüglich von Christoph Krämer als Starthelfer bedient, Christoph selber flog frühmorgens seinen Sebart Angel 30S nach der Reparatur neu ein.

Das allabendliche Warbirdtreffen groundete dann erneut den René und den Fabian nach Kollision, René setzte zur Sekundenkleberkür an während Fabian sich sogleich eine  neue T28 aus Bernhard Weissmann's Lagerbestand hineinzog und 30 min später mit dem neuen Teil bereits wieder in der Luft war. Yves Messerschmitt Bf 109 warf sowohl Haube wie auch Akku schon wieder höchst virtuos ab, als Folge davon wurden Flügel und Rumpf ebenfalls mit Sekundenkleber fest miteinander verbunden und die Capotverglasung aus anderen gegroundeten Restbestandteilen einer Corsair neue aufgebaut. Es entstand optisch nun eine "Corschmitt"-

Ein toller Tag wieder im Karawankenblick, viel gelacht und intensive Herrengespräche geführt.

Die neuen Bilder des Tages sind hier zu finden.  

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Samstag und Sonntag 16. und 17. Juni 2012

Am Samstag trafen alle Karawankenblicker wohlbehalten ob dem Ossiachersee in der Manessen bei Bernhard Weissmann ein:, Delegationsleiter Walti Clemens konnte zum Appell folgende Herren melden:

Adi Eggenberger, Michael Orschel, Fabian Meier, Peter Heimgartner, Andre Wagner, Rene Sigrist, Christoph Krämer und Yves Burkhardt. 

Am Samstag ging es noch beschaulich zu, einzig ein gewisser Herr S. aus B. war etwas unentwegt unterwegs und wartete sehnlichst auf seine Xeno- Ersatzteile die ein gewisser Adi als Kurier aus der Schweiz mitzubringen hatte nachdem unser Händler des Vertrauens Ueli Amsler diese Teile dem Adi per Eilpost hat zustellen müssen. Aus lauter Freude nach der Montage versenkte der Xeno-Pilot sein Gerät nochmals im hohen Gras. Er sagte dies sei rein aus Testzwecken geschehen um die Standhaftigkeit des Nurflüglers zu testen.

Thermisch war es am Samstag vom Feinsten, die ganz grossen Geräte wurden in die Luft befördert, Wagi und Yves waren mit der ASW 15b unterwegs, Rene mit der ASK 21 und Fabian mit seinem grossen B4. 

Das allabendliche Warbird-Bullen-Treffen brachte bereits die erste Selektion mit sich. Wagi und Yves stiegen mit Corsair und Bf 109 ins Gefecht, es endete unentschieden mit je einem Haubenabwurf und einigen Tropfen Sekundenkleber. Yves fliegt seither seine 109er als Cabriolet, zu bemerken ist, dass der Verschleiss bei Yves an Warbirds dieses Jahr demnach recht hoch ist.

Der Sonntag war ein etwas weniger guter thermischer Tag, am Morgen war die Thermik für DG 1000 und leichte Vögel gut, am Mittag leicht zerrissen durch den Ostwind und nicht gut ausfliegbar.

Dies hinderte den Apotheker jedoch nicht daran, sich zuerst seine DG 1000 beim Start um die Ohren zu schwingen, ehe sich dann ebenfalls auf dem Startplatz befindliche Dritte sich nach dem Start dieser ominösen DG 1000 den Rene darauf hinwiesen, es sei für die Flugleistung zuträglicher wäre, wenn er den Flügelverbinder richtig montieren und die V-Form nach oben habe als wie gerade jetzt im Flug nach unten (!!!), man glaubt es kaum... 

Man war dies wieder ein toller Tag, am Nachmittag waren natürlich wieder Kaiserschmarrn, Wienerschnitzel, Schlickkrapfensuppe, Omlette und Salat (all in..) angesagt. (Rülps).

Als Belohnung für dieses Missgeschick durfte dann unser Rene am Nachmittag mit Bernhards Bagger fahren und die Erde auf einem Testbaggerfeld anbaggern. Zwischenzeitlich versuchte sich Michael mit seinem Excel und Walti mit seinem Dragon Fly in der abendlichen Thermik.

Damit waren wir wieder beim abendlichen Warbirdtreffen, Ausfälle dabei waren von Fabian mit seiner Corsair zu beklagen, diese endete definitiv im Himmel bzw. in den Mauslöchern und Mich der seine Hellcat unsanft nach einem Seitenruderflattern im Infight auf der Piste platzierte. 

Der Wetterbericht ist weiterhin sehr gut, so soll es sein, morgen Montag geht´s ab 0900 Uhr wieder zur Sache.

Die neuen Bilder des fünften und sechsten Tages sind hier zu finden. 

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Freitag 15. Juni 2012

Diesen letzten Tag im Glocknerhof erlebten wir in vollen Zügen.  Wie üblich waren die Piloten bereits um 9.00 Uhr wieder in Amlach, heute sollte es deftig zur Sache gehen.

Unsere Kollegen von der MG Niederhasli nahmen gleich zwei Schleppmodelle mit, einen "Air Truck" und einen "Swiss Trainer", das sollte einstweilen reichen für uns sieben Piloten.

Schon am Morgen ging die Thermik in Amlach gut ab, Yves flog mit seinem "Vision Plus" bereits um zehne in der Früh in der Thermik und konnte sich fast eine dreiviertel Stunde halten, sein F3J Floater mit Motoraufsatz zeigte, was da für ein Potential drinsteckt. Bald gesellten sich auch René und Didi zu den Thermikherren und es waren schöne Flüge zu verbuchen, Wagi erstmals auf seinem grossen 5m "Discus b" und René auf der "ASK 21" in memorian Urs Huber. Didi presste seinen Dynamic Soarer durch die Thermikluft und zeigte dem Teil wo "Bartli den Most her holt".

Didi konnte es natürlich nicht lassen, seinen "PC 21" wieder in die Luft zu bringen, ein kleiner Moment des Schreckens bei der Landung als das Bugfahrwerk nicht ausfahren wollte meisterte der Dr. Schlepppilot h.c. mit einem coolen Looping mit 20 G und schon plumpste das Fahrwerk in seine dafür vorgesehene Position, dies erst noch verriegelt.

High Noon, 12.00 Uhr was wohl: Gentlemens, all in ..., nein nicht schon wieder essen! Doch doch sagten sich der Didi, der René und der Wagi und machten sich auf und davon, im Glocknerhof erneut die Bäuche zu füllen. Yves genoss die Momente der Stille und flog seine P47 am Nachmittag in Würde ins Flieger-Nirwana, Störung zwischen den Ohren, auf dem Rücken musst du drücken oder dich nach Teilen bücken, so geschehen mit seiner "Thunderbolt" von Parkzone. Mal schauen was der Berhnard im Karawankenblick schon für uns/ihn vorrätig hat.

Auf dem Rottenstein soll es Hammerthermik gegeben haben berichten Wagi, René und Didi unisono, sie wagten einen Gang an der Thermikhang vom Glocknerhof oberhalb von Steinfeld am Nachmittag zusammen mit den Niederhaslern. Es soll bombastisch geflogen sein, bis es abgestellt hat, leider liegen dem Korrespondenden dazu keine Bilder vor. Bestätigten Berichten zufolge soll ein freiberuflich wirkender Apotheker sein Modell so zusammengebaut haben, dass das Höhenruder am Umlenkhebel im falschen Loch eingehängt wurde. Die Folge davon war ein grösseres permanentes Sinken als der Hang Neigung aufwies und das Modell wieder auf bekannter Mauslochhöhe umhergekreist sei. Als Belohnung für diese Show sei erwäht, dass wenigstens das Senderpult vom Schweighofer, die zwei Lipoakkus, der Kreuzgurt und der Propeller eingetroffen sind - na ja immerhin nochmals gut gegangen. Geld spielt keine Rolex, Lacoste es was es wolle!

Das anschliessende Tüteneis, unterlegt mit einem Bier, gefolgt vom Sprung ins kühle Nass des Pools im Glocknerhof bereitete uns optimal auf den Apéro vor und legte einen vernünftigen Grundstock für ein weiteres Treffen am "all inklusive Meeting" beim Nachtessen.

Die neuen Bilder des vierten Tages sind hier zu finden.

 


Donnerstag 14. Juni 2012

Der Donnerstag war der Tag des definitiven Wetterwechsels, die Sonne schien vom mehrheitlich blauen Oberkärntner Himmel und verwöhnte uns den ganzen Tag mit viel Sonne und angenehmen Temperaturen. 

Am Morgen ging es wieder zeitig ab um 09.15 Uhr auf dem Flugplatz, man hatte sich einiges vorgenommen für den heutigen Tag. Didi hatte seinen Rascal aufgebaut und schon bald ging es mit Schleppen nahtlos ins Tagwerk über.

Wagi mit seiner "ASW 15 B" fand schon bald Thermikanschluss dank seinem Vario, Yves mühte sich etwas mehr ab mit seinem "Moswey III", fand aber auch immer wieder Thermikanschluss. Einen geruhsamen Tag zog unser René ein, zuerst übergab er seinen "Elektro-Spider" nach zwei fluglosen Jahren wieder einmal seinem Element, etwas später gesellte er sich mit seinem "ESO" zu den Seglerpiloten. Nach wie vor Kopfzerbrechen bereitete ihm die ausstehende Lieferung seines Materials. Wacker Schleppbetrieb organisierte Didi für uns mit seinem "Rascal", bis er am Nachmittag sein Fahrwerk gekonnt auf der Piste parkte und den Rumpf alleine noch ein paar Meter weiter fliegen liess. Nun war auch für den Abend gesorgt, wiedereinsetzen des Fahrwerkes mit 24 Std. Harz war angesagt.

Didi war aber trotzdem nicht mehr zu halten, er hatte seinen "PC 21" aufgebaut und der Erstflug stand bevor. Kurzer Rudercheck und ab gings, wie an der Schnur gezogen ging das Teil auf Höhe und flog auf Anhieb einwandfrei,. Der Elektrosound, ebenfalls vom Feinsten und nah am Original - ein weiteres Seb-Art Modell der Extraklasse mit Top-Flugbild war in der Luft. Didi war hochzufrieden mit seinem erfolgreichen Erstflug welchen er mit einer perfekten Landung abschloss.

Um 12.00 Uhr war einmal mehr "all in" angesagt, René, Didi und Wagi pilgerten in den Glocknerhof um sich die Mägen vollzuschlagen, Yves hingegen hatte sich unter Kontrolle und blieb auf dem Platz und nutzte die ruhige Zeit für das Akrotraining mit seiner "SU 29".

Nachdem nach dem Essen bei den drei "all inklusive"-Kameraden sich die übliche Schlappheit beim verdauen breitmachte, gab es nur ein Rezept, die faulen Kerle am Leben zu erhalten, fliegen und schleppen war das Gebot der Stunde. Bald schon waren alle drei Seglerpiloten wieder in der Luft, vorbildlich nach oben gezogen von unserem Schlepppiloten Didi MGyver.

Das zwischenzeitliche Training mit den Warbirds in Formation, hinsichtlich der zu erwartenden, abendlichen Warbirdrennen im Karawankenblick, rundete einen weiteren gelungenen Tag ab, dies nachdem Wagi auch noch seinen roten Bullen, einen Elektropylonracer zum fliegen brachte.

Am Abend erneut, ... all in ... es gab zu essen und zu trinken, bald auch schon die ersten schweren Augen nach einem tollen Tag. Übrigens, der René wartet noch immer auf sein Senderpult, die Propeller und den Lipoakku, dabei war doch beim Schweighofer "ab Lager verfügbar" vermerkt, Sachen gibt es ... irgendwie ein déjà-vu, oder?

Die neuen Bilder des dritten Tages sind hier zu finden.

 


 

Mittwoch 13. Juni 2012

Am diesem Mittwoch waren wir aktiv wie eh und je. Schon um 08.00 Uhr war Frühstück angesagt, die Sonne zwitscherte vom Himmel und motivierte uns schon bald zum Gang auf den Flugplatz. 

Bereits um 09.15 trafen wir auf dem Flugplatz in Amlach ein. Mass nehmen war angesagt, viele alte und bekannte Gesichter waren zu sehen und nach dem üblichen Begrüssungsprozedere unter Freunden gings zur Sache.

Yves sattelte seine SU 29 als erster um das Gelände aus der Luft zu "vermessen", schon bald gesellten sich andere Piloten in den Amlacher Himmel und auch der Rest der Stetter Delegation taute auf. Ja ja unser Didi und der Wagi, die beiden zelebrierten Warbirdformation und es war einfach eine Frage der Zeit bis etwas passierte. Beide näherten sich auf gleichem Flightlevel und als Folge davon warf der Wagi seine Capothaube der gepimten "Corsair" ab nach einem Flugelstupser mit Didi,  Mc Gyver derweil beklagte eine eingebüchste Kabinenhaube an seiner "T28 Trojan". Doch nicht genug der Dinge, aus lauter Freude über das Vorgefallene, schmiss auch Yves die Capothaube seiner Bf 109 mittels gestossenem Looping in die Landschaft.

Die Action ging weiter, René wollte seinen "Xeno-Pusher" in die Luft bringen. Nach drei sauber geflogenen Startversuchen mit insgesamt 0.5 sec Flugzeit ins nächste Mauseloch quittierten der Propeller und der Spinner ihren Dienst, sie mochten einfach nicht mehr so malträtiert werden und meldeten sich kurzerhand ab. Telefonieren und nachbestellen war wieder auf dem Programm und das Gebot der Stunde. Auch Wagi hat seinen Capothaubenabwurf verdaut und setzt zur Kür mit seiner Hype "DG 1000" an, der finale Looping beendete die Quälerei mit einem sauberen Flügelbruch, der Vogel war allerdings noch landbar. René's Flug mit dem "Giga" gab zu keinen Klagen Anlass uns sei darum hier auch erwähnt.

Schon bald war wieder "all in" angesagt, es ging zum Mittagessen ans Büffet, die einen assen leckeren Schweinsbraten mit Pommes, andere labten sich an Nudeln, das Tüteneis zum Schluss verschloss unsere Mägen gebührend zur Kühlung.

Leider war auch heute Mittag wieder Regen angesagt, so planten wir einen Besuch bei unseren Freunden in Lienz im Osttirol auf deren Flugplatz. Uns ist ja bekanntlich zu Ohren gekommen, dass diese sehr erfolgreich die A123 LiFe-Zellen anstelle der LiPo Zellen einsetzen und damit beste Erfahrungen gemacht haben beim Seglerschleppen.

Was wir sahen, war vom Feinsten in jeder Beziehung, ein Superfluggelände mit Clubhaus, perfekte Infrastruktur und äusserst kamerdschaftliche Freunde die uns alles zeigten wie sie Elektroschlepp betreiben und wie sie in kurzer Zeit mit sehr hohen Strömen ihre Akkupacks aus A123 Zellen wieder laden. Unsere LiPo-Zellen mit all ihren Unzulänglichkeiten, der mangelnden Zyklenfestigkeit und der langen Ladezeit wegen waren schon fast vergessen. Didi notierte sich alles und es ist wohl eine Frage der Zeit, bis auch wir in Stetten unseren ersten A123 Schlepp mit den neuen Zellen zelebrieren werden. So trafen wir dennoch zum Abendessen wieder im Glocknerhof ein, dies jedoch mit rund einstündiger Verspätung zum gewohnten "all in..."

Die neuen Bilder des zweiten Tages sind hier zu finden.


Dienstag 12. Juni 2006

Die Herrenferien 2012 sind angelaufen, das "Warm-up" hat begonnen. Pünktlich um 06.00 Uhr am Dienstag 12. Juni traffen sich Didi, René, Wagi und Yves für die Fahrt nach Kärnten im "Cindy" in Herrlisberg. Die Fahrt endete nach regenreicher Fahrt um 12.45 im Glocknerhof zu Berg im Drautal in Kärnten.

Keine fünf Minuten später sassen wir bereits am Mittagstisch - der Zimmerbezug konnte schliesslich noch warten - um uns nach der langen Fahrt ein wenig mit den aufgetischten Leckereien zu stärken.

Schon auf der Hinfahrt stellte unser René fest, dass er zu Hause das eine oder andere vergessen hatte was zum fliegen relativ dringend gebraucht wird. Da er das Fliegen in mehreren Modi schon recht gut beherrscht, liess er diesmal dafür das Senderpult zu Hause. Kaum angekommen und beim opulenten Essen sitzend, begann die operative Hektik wegen der dringenden Notwendigkeit der sofortigen Beschaffung eines Senderpults. Des Weiteren wurden noch Propeller und Akkus auf das Bestellformular notiert, da diese ebenfalls mit Abwesenheit im Fundus von René glänzten. Adolf Seywald, unser Hotelier wurde sogleich mit einer üppigen Bestellung für Kreuzriemen und Senderpult sowie weiterem Material eingedeckt und hatte dies nun sofort beim Schweighofer zu bestellen damit die Ware gefl. bis am Donnerstag eintreffen würde.

Auch der Regen war vorerst noch ein Thema und so zogen sich die Protagonisten zunächst ins Baulokal zurück und begannen an diversen Modellen zu arbeiten. Didi kümmerte sich um seine "Seb-Art PC 21", derweil Wagi sich mit seinem "MPX-Fun-Cup" beschäftigte und René sich unterdessen in das von Yves ausgelehnte Senderpult seiner Reservesteuerung zu verlieben begann damit er seinem neuen "MPX-Merlin" Manieren beibringen können würde.

Und plötzlich zog eine blaue Störung übers Land, wir waren nicht mehr zu halten, stürmten nach draussen und begannen just vor dem Hotel unserer Runden zu drehen. Didi schmiss seinen "Elf" in die Thermik, Wagi beförderte seinen soeben fertiggestellten "Fun-Cup" zum Erstflug derweil sich René mit dem "Merlin" in die Luft wagte und Yves seinen "Zoom" in der Luft hin und her pilotierte. Glück gehabt, trotz miesem Wetter konnten wir fast zwei Stunden fliegen.

Da dieses Jahr erstmals "all inclusive" gebucht wurde, war es letzlich nur eine Frage der Zeit, ehe der Apéro und das anschliessende Nachtessen auf dem Programm standen,. Der kleine Braune mit einem 17-Kräuter Schnaps liessen dann auch die härtesten Pilotiker bald weich werden und so streute das Sandmännchen den Ersten gegen 21.00 Uhr bereits die ersten Brisen Sand in die Augen während die Härteren noch wacker im Baulokal ausharrten und an den Geheimprojekten arbeiteten. Bis morgen.

Die Bilder des ersten Tages sind hier zu finden.

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