Winterfliegen in Stetten bei Prachtswetter

Närrisch kalt dafür mit stahlblauem Himmel kam der fasnächtliche 10. Februar 13 daher. Während in der ganzen Region die Narren mit Guggenmusik, Trommeln und sonstigen karnevaleskischem  und kakophonischem Treiben einen Höllenlärm verursachten und in der gegend herumwummerten, nahmen wir es doch  gemütlicher und nutzten die Gelegenheit, unseren Elektro-Modellen wieder einmal die Skier zu verpassen.

Der Winter 12/13 meint es gut mit dem Schnee und den Temperaturen. Immer wieder wurden wir mit Neuschnee versorgt und so können wir unsere Modelle bei meist klirrender Kälte den Elementen übergeben.

Auch am Fasnachtsweekend war es nicht anders. Gut eingepackt erschienen der Reihe nach ein paar unentwegte Protagonisten auf dem Fluggelände. Zuerst Jörg Borer mit deinem Kadett V3.0, ausgerüstet mit Skiern zum dritten Erstflug mit der dritten Version seines Graupner Modells. Das Flugzeug sehen wir auch im Jahresbericht `12 mit konventionellem Fahrwerk, dort noch in der Version 2.0.

Felix Schibli erschien mit seinem grossen Elektroheli und drehte in der Kälte ein paar Runden. Das Einziehfahrwerk war im tiefen Schnee nicht wirklich geeignet für punktgenauses Absetzen, so nahm er sich den Feldweg zu HIlfe war auch vorzüglich gelang.

Didi Maret investierte in einen neuen grösseren HLG und flog diesen ein, wirklich erstaunlich was diese leichten Dinger im Stande sind zu leisten in Bezug auf Gleiten. Besonders eindrücklich die geodätische Bauweise der Flügelverstrebungen im Schaumstoffmaterial. Mit gut 150cm Spannweite schon ein grösseres Teil als HLG, ebenso das Loch welche sie in die Geldbörse reissen.  Mit über fünf blauen Papierscheinchen doch eher an der Schmerzgrenze für ein wenig Rohacell und etwas Kohlegurten. Die Hype-Cessna 182 von Didi diente derweil auch als touch-an.go Trainer im Schnee mit den Skieren, fliegen war eigentlich gar nicht so angesagt, viel mehr Spass machte das umher-täxele mit den Skiern im Schnee.

Roli wagte sich mit deinem "Elf" im Duett mit Didi in den Himmel, leider waren aber infolge Tiefkühltruhentemperatur natürlich keine Thermik- sondern nur Gleitflüge möglich. 

Der mitgebrachte Glühwein von Roli erwärmte die Anwesenden von innen und so war es doch bis gegen 16.00 Uhr zum Aushalten und mit roten Backen, klammen Fingern und triefender Nase machten sich die Unentwegten auf den Nachhauseweg.