Erstflug HexaFly von Jörg Borer
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- Erstellt: Dienstag, 09. Dezember 2014 18:04
- Geschrieben von Jörg Borer
Nach dem erfolgreichen Erstflug mit dem Just Wing SE Delta stand am Sonntag, den 7. Dezember schon wieder ein Jungfernflug an. Man ist ja schliesslich nicht untätig.
Diesmal war es aber ein kleineres Modell in Depron-Machart. In der Oktober-Ausgabe der französischen Zeitschrift modèle MAGAZINE stiess ich auf den Bauplan für den HexaFly. Wie der Name ahnen lässt, handelt es sich um ein fliegendes Sechseck. So etwas hatte ich noch nicht, das musste ich haben. Es gibt eine Elektro- und eine Verbrennerversion. Ich habe mich für die Elektroversion entschieden.
Der Bau ist denkbar einfach. Eine 6mm Depronplatte lässt sich in zwei Nachmittagen mit Messer und Uhu-Por in den HexaFly verwandeln. Spannweite und Länge betragen je 600mm. Bei der Masse lag ich mit 420g um etwa 70g über dem angegebenen Ziel. Wahrscheinlich sind die französischen Depronplatten etwas leichter.
Um es vorwegzunehmen: Der HexaFly fliegt ausgezeichnet. Nach dem Abspielen der Internationale der Modellflieger durch das chinesische Elektronenorchester im E-Max 30A Drehzahlsteller und dem Rudercheck übergab der begnadete Starthelfer Roli Brunner das Modell seinem Element. Der E-Max 2215/25 mit 8x4 Propeller liess das Modell in ansprechendem Tempo herumsausen. Jedenfalls war die Geschwindigkeit derart, dass es Roli nie gelang den HexaFly in der Bildmitte seiner Kamera einzufangen. Mit einem 3S 1300er Akku sind Flüge um die 15 Minuten bei 80-90% Vollgas möglich.
Ein Herbstprojekt für Spass beim Bauen und Fliegen.