Was wurde 2011 eingeflogen?

Im folgenden findet Ihr eine Zusammenfassung der Erstflüge aus dem Jahr 2011.

 

Jörg Borer und Didi Maret mit Erstflügen am 19.11.2011

 
In einem so aktiven Verein wie unserem, werden selbstverständlich bei entsprechendem Wetter, auch im November noch Erstflüge durchgeführt. Auch unser "Stetter-Schlepper" Didi McMaretGyver liess es sich nicht nehmen, den herbstlichen Samstag des 19.11.11 für einen Erstflug zu nutzen.
 
Sein neues Hightechteil, ein Voll-GFK Nurflügler namens X-Mess wurde im Stettener Eichhof seinem Element per Hochstart übergeben.
 
 
Ein herrliches Flugbild war die Entschädigung für den teilweise kniffligen Bau des Modells. Die Flugzeiten hielten sich leider in Grenzen, da sich die Thermik halt bereits in den Winterschlaf verabschiedet hat. Aber der nächste Frühling kommt bestimmt.
 
Portermania......... es geht weiter. Bald müssen wir unseren Verein umtaufen in "Pilatus Porter Modellflugsportverein Stetten". Auch am Samstag, 19. November 2011 als sich der Nebel am Nachmittag endlich der Sonne geschlagen gab und mal wieder den blauen Himmel freigab, gab es kein Halten mehr für unser langjähriges Vereinsmitglied Jörg Borer. Die neue Porter PC 6 mit einer Spannweite von 2.10m musste in die Luft. Und es kam wie es kommen musste, selbstverständlich fliegt auch diese Porter hervorragend. Nach dem Einfliegen und herrlichen Landungen genoss Jörg dann noch gemütliches Fliegen bei prächtigem Sonnenschein an diesem wunderschönen Spätherbsttag. Natürlich, wie könnte es anders sein, auch diese Porter wird elektrisch angetrieben.
 
 

 Roli Brunner geniesst deine ersten Schlepps mit dem Pilatus Turbo Porter

Am Sonntag, 6. November 2011 war es soweit! An diesem prächtigen Sonntag mit beinahe spätsommerlichen Temperaturen sollte es nun sein. Sowohl Martin Busslinger wie auch Didi Maret konnten am sonntäglichen Apéro im Restaurant Fahr unseren Schlepper-Newcomer Roli Brunner davon überzeugen, dass heute der Tag gekommen sei, wo er seine ersten Schleppflüge mit seinem brandneuen Pilatus Porter PC 6 zu absolvieren hätte.

Die äusseren Bedingungen waren optimal, um dieses Ansinnen in die Praxis umzusetzten. Schon kurz nach Mittag trafen Didi und etwas später auch Roli Brunner sowie Martin auf dem Platz ein und entluden ihre Modelle.

Didi wollte es mit seiner etwas angejahrten ASW 20 wissen, Martin nahm sich den Experience zur Brust, derweil sich Roli Brunner an der Montage seines neuen PC6 Porter zu schaffen machte. Ein kurzes Briefing mit dem Webmaster bezüglich der Flugtaktik und der Spass konnte losgehen. Mit weichen Knien schob Roli den Gashebel nach vorne und die elektrisch befeuerte Porter mit Didi's Segler im Schlepptau hoben ab. Roli versuchte, sowohl Nerven wie auch weiche Knie und zitternde Hände am Sender zu synchronisieren.

Roli stellte fest, dass die Handhabung eines Schleppmodells ein weiterer Challenge in seiner Modellfliegerkarriere werden sollte: Etwas trocken stellte er fest, dass hinten dran hängen mit dem Segelflugzeug wesentlicher entspannender sei wie das Schleppmodell zu pilotieren. Er meinte auch, dass Apotheker mit Schleppmodellen in seiner Bewunderung nun grossen Respekt geniessen, jetzt endlich verstünde er, was es heisst, die Kollegen einen Nachmittag lang gen Himmel zu schleppen.

Es gelang alles vorzüglich, Roli schleppte Martin wie auch Didi je dreimal in den Stetter Himmel und landete sein Modell jeweils gekonnt wieder auf der Piste. Gut gemacht Roli, ein Schlepppilot mehr im Fundus des MSV Stetten.


Portermania ausgebrochen ...
 
Der Nebel hing noch tief, als wir am Samstag 29.10.11 morgens auf die Piste in Stetten kamen. Pünktlich zum sonntäglichen Sommerzeitende hat auch Roli Brunner seinen Pilatus Porter fertig gebaut und nun hofften wir auf einen sonnigen Nachmittag, damit auch Rolis PC 6 Porter mir einer würdigen Lufttaufe seinem Element übergeben werden konnte.
 
Da uns aber der älteste Einwohner im Reusstal -  der Herr Nebel - vorerst noch nicht fliegen liess, heizten wir nochmals kräftig den Grill ein und geniessen unsere fein gebrutzelten Steaks und Würste mit einem feinen Glas Wein beim gemütlichen Beisammen sein.
 
 
Zum Dessert kamen  dann auch die erwarteten blauen Störungen und die Sonne gab ihr Bestes, damit gab es für Roli nun keinen Grund mehr länger am Tisch zu sitzen. Er baute seinen Pilatus PC 6 Turbo Porter zusammen und da stand sie nun, die  I-PSFH von der Sky-Dive Marche aus Italien mit einem frechen Tigerlook, bereit für das erste Foto-Shooting. Nochmals alle Ruder checken auf Mittelstellung und richtigen Weg/Ausschlag und Roli wagte die ersten Rollversuche auf der Piste. Leistung ist genug vorhanden und es zeigte sich, dass das Seitenruder bei grossen Ausschlägen nicht mehr exakt in die Neutralstellung zurück geht. Durch nachziehen der Stellschraube bei der Anlenkung konnte auch das vorerst behoben werden und nun stand die Porter bereit für den Erstflug.

Roli übergab mir seinen Sender und meinte, es wäre besser, wenn Fluglehrer Eric den Erstflug ausführen würde. Ich war da schon ein bisschen stolz dass ich seinen schönen Porter dem Element übergeben durfte. Der Flug verlief wie erwartet ohne Probleme, etwas Seiten- und Querruder nachtrimmen und der gelb schwarze Porter war vom Original nicht mehr zu unterscheiden.
 
So flog auch die "Big Tiger Porter" von Pichler, geliefert durch unser "Vereinsmodellbaufachgeschäft" Gloor und Amsler aus Rupperswil, traumhaft. Herrliche Vorbeiflüge mit einem megacoolen Electro - Sound waren ein tolles Erlebnis. Einkurven zur Landung und der Porter beendet seinen Erstflug mit einer schönen 3-Punkt Landung. Das Fahrwerk federt weich nach und steckt auch härtere Landungen locker weg. Etwas mehr Höhenruderausschlag war einzustellen damit bei der Landung mehr gezogen werden kann. Im zweiten Flug zeigte es sich, das die Korrektur richtig war. Jetzt gab es für Roli kein Halten mehr, der dritte Flug gehörte Ihm. Noch etwas nervös startete er seinen Porter, ein sauberer Steigflug auf Sicherheitshöhe und nach ein paar Achten zum eingewöhnen und herrlichen Vorbeiflügen wagte er sich zu seiner ersten Porter-Landung. Er zeigte uns wie es sein sollte, ein Lehrbuchmässiger Landeanflug und eine schöne 3 - Punkt Landung, was mit einem grossen Applaus aller Anwesenden bestätigt wurde.  
 
Nach den drei grossen PC 6 mit Seileinzug-Schleppwinden von Didi, Eric und René, der kürzlich eingeflogenen Porter von Gérald und nun der "Tiger" von Roli, scheint sich die Pilatus Porter zum Vereinsflieger schlechthin zu mausern. Selbstverständlich fliegt auch die "Tiger" elektrisch. Vorläufig einmal mit 10S1P 5000 mAh.
 
Fein gemacht Roli!
 
 
 

Gerald Rebmann fliegt seinen neuen Turbo Porter ein

Am 12. Oktober 2011 durfte Eric Waser im Auftrag von Erbauer Gérald Rebmann dessen grossen Porter PC 6 mit der Immatrikulation HB-FKC und 3m Spannweite einfliegen. Das Prachtstück wiegt gerade mal erstaunlich leichte 9kg und wurde von Gerald aus einem Kasten voll Holz aufgebaut und mit dem Look und Finish des personentragenden Turbo Porters des Para-Sport Club in Triengen versehen.

Das ist Gerald sehr gut gelungen. Auf den Fotos sehen wir das Original bzw. den stolzen Erbauer Gerald und das Modell.

Nach dem obligaten Rudercheck und  Rollverhalten die Piste rauf und wieder zurück wurde es ernst. Langsam auf Vollgas beschleunigen und die Pilatus Porter PC 6 hob sanft ab und steigt weiter auf sichere Höhe. Leicht austrimmen und das tolle Flugbild geniessen. Nach ein paar schönen Vorbeifügen kündigte ich die Landung an. Einflug in die Landevolte und butterweich setzte die Porter auf unserer Piste auf.

Gratulation an Gerald, die grosse Mühe für das bauen eines so grossen Modells hat sich gelohnt. Ich wünsche Ihm viele tolle Flüge und Freude mit seiner neuen Porter.

 
 
Stephan Pabst hat seine neue Extra 300 von Parkzone erfolgreich eingeflogen

Stephan "Stepa" Pabst scheint es wieder gepackt zu haben! Am Samstag 24. September erschien er mit seiner neuen Parkzone Extra 300. Stepa wird als erfahrener Piloten hier sicher in Bälde wieder sämtliche Kunstflugfiguren fliegen können. Seine Parkzone Extra 300 glänzt dabei mit einer attraktiven Farbgestaltung und einer stabilen Konstruktion aus robusten Z-Schaum wie alle PZ-Modelle.

Nach dem obligaten Briefing über Flugtaktik, der Kontrolle der sinngemässen Drehrichtung der Servos, der Einstellung richtigen Schwerpunktlage und den angepassten Dual-Rate bzw. Expo-Einstellungen ging er ans Werk. Nach einer kurzen Startrollstrecke von wenigen Metern hob die Extra tipp-topp ab und machte sich auf gen Himmel. Stepa - sichtlich überrascht über die formidablen Steigleistungen der mit einem 2500 mAh 3S Lipo angetriebenen Modell - wirkte er anfänglich etwas gehemmt. Nach ein paar Trimmstrecken und hohen Überflügen kehrte bald Ruhe im Nervenkostüm von Stepa ein und es ging an die ersten Akrobatikfiguren. Und man erkannte schnell, was man einmal gelernt hatte vor 25 Jahren, das verlernt man nicht so schnell. Bereits bei der Landung zeigte er, das gelernt eben gelernt ist und beim nächsten Flug an diesem Mittag sollte es dann richtig zur Sache gehen. Ein voller Erfolg für Stepa nachdem er sich in den vergangenen Wochen mit einem EPP-Merlin wieder mit dem Virus der Modellfliegerei angesteckt hatte.

 
 

Erfolgreich eingeflogen,Eric Wasers grosse Pilatus Turbo Porter PC6
 
Am heissesten Sonntag des Jahres 2011, am Sonntag, 21. August hatten wir in Stetten einen weiteren Erstflug. Auch die zweite Pilatus Porter "Big Size" kam endlich in die Luft. Bei prächtigem Sommerwetter flog Eric seinen Porter ein.
.  
Und wie zu erwarten war, flog "sein neuer Liebling" formidabel. Nur wenige Platzrunden später, schien er schon sehr vertraut mit der neuen Schleppmaschine.
 
Wunderschöne 3-Punkt-Landungen wurden förmlich zelebriert. Selbstverständlich wurden danach auch bereits erste Segelschlepps durchgeführt, die alle problemlos verliefen. Rundum ein weiterer gelungener Erstflug mit dem elektrsich angetriebenen Grossmodell (12S/1P mit 5000mAh, später mit 12S/2P 5000 mAh).

Wir warten gespannt auf den Erstflug der dritten Pilatus Porter, gäll René.


Jörg Borer's "Spitfire" von Blackhorse ist erfolgreich zum Jungfernflug gestartet!

Und dies just während einer blauen Störung im verregneten Juli 2011 am Samstag 23.7.  Schon lange hat Jörg immer von einer Spitfire geträumt, jetzt hat er eine. Die Supermarine Spitfire als 181cm grosses Semi-Scale-Modell nennt er nun sein Eigen. Durch die vorbildähnliche tarnfarbige Bespannung der voll ausgerüsteten Maschine mit nur 4.6 kg Gesamtgewicht ergibt sich ein ganz besonderes Outfit dieser englischen Maschine aus den 40er Jahren.

Die Details dazu sind hier nahzulesen.

 

Yves' neue 2.6m Sukhoi 29 ist geflogen

Die grosse Sukhoi Su 29E mit 2.6m Spannweite von Yves ist am 15.6.11 erfolgreich zum Jungfernflug gestartet. Doch schön der Reihe nach, wie ging dies genau? Nachdem Yves nun eine Serie von allen drei Sebart Su 29S besitzt, hat mit der grossen Su 29S das Finale stattgefunden. Sowohl die "Kleine" mit 154cm Spannweite wie auch die "Mittlere" mit 194cm Spannweite flogen bekanntlich perfekt wie alle Sebart-Modelle, davon haben wir im MSV Stetten ja einige.

Die Details dazu sind hier nahzulesen.

 


Walti Clemens neue F4U "Corsair" von Parkzone ist geflogen

Ei ei ei, unser Segelflieger Walti Clemens mutiert klammheimlich zum Motorflieger, sein Fundus wurde ergänzt um einen EPP-Warbird von Parkzone, so quasi ohne dass er es gewollt hatte...

Ddie Details dazu sind hier nachzulesen.

 


Yves' neue 140er Sukhoi 29 mit 194cm Spannweite ist geflogen

Am 24. März 11 fand der Erstflug von Yves' neuer Sukhoi 29 statt. Das von einem AXI 5330-24  Elektromotor befeuerte Sebart-Modell, ausgerüstet mit 12S/1P 3700 mAh Robbe Roxxy-Power Akkus (baugleich Zippy, bei Gloor und Amsler gekauft, allerdings mit Schweizer bzw. EU Garantie) flog von Beginn an, wenn erstaunt es, astrein. Power ist a gogo vorhanden und der Elektrosound ist einfach vom Feinsten.

Walti Clemens vergnügte sich derweil mit seinem Dragonfly in der schwachen Thermik, Yves schmiss seine Su 29 in der Luft herum. Nach drei  erfolgreichen Flügen mit jeweils abschliessender hofrätlicher Landung ging es nach Hause zum coolen Bier.

Das Modell hat eine Spannweite von 194cm und eine Länge von 190cm, ist ausgerüstet mit fünf Futaba BLS 451 Servos und einemHacker/Jeti 99 A Regler sowie einem 6.6 V LiFe 1300 mAh Bordversorgungakku, direkt gesteckt an den 6014 Futaba 2.4 GHz HS Empfänger. Mehr Bilder sind hier zu finden.

  •  Akku        : 12S/1P 3700 mA, reicht locker für 12 Minuten Flugzeit und ein vollwertiges Akroprogramm
  • Spannung:  42 Volt (Berechnungsbasis)
  • Propeller   : 19/12 APC
  • Motor        : AXI 5330-24, natürlich mit Custom Mount Motorträger von Roger Willi bzw acrofun.ch
  • Regler       : Jeti Spin 99
  • Ampère     : 68 A
  • Watt ger.   : 2856 W,  = 2.85kW
  • PS            : 3.85 PS (Faktor 1.35)
  • U/min        : 6350 rpm
  • Schub       : tbd (keine Federwaage vor Ort, MacGyver musste arbeiten!)
  • Gewicht     : 6.250 kg, davon 1280 gr Akku

 


Didi Maret und sein neuer Pilatus Porter PC-6 

Ja ja, 2011 ist fliegerisch ein noch junges Jahr, vorallem Indoor sind sie geflogen unsere Mitglieder. Doch einer, unser Didi McGyver Maret hat in seiner opulent grossen Werkstatt einen PC-6 Pilatus Porter zusammengeschustert. Mit allen Schikanen, Seileinzugswinde, Flaps, üppigem  Chinamann 150er-Motor und einer etwas grösseren Spannweite von 3.2 m. Das Modell fliegt gemäss Didi wunderbar, wird angetrieben durch 12S Lipo 5800 mAh und mag die Segler so bis 13 kg locker ziehen.

Etwas ugradebedürftig war lediglich das Hauptfahrwerk, nach einer etwas rüppelhaften Landung, jedoch nicht sonderlich übel, ist das Hauptfahrwerk ausgebrochen, die Bodeneplatte an der Stelle der Krafteinleitung hat im Kastenrumpf den Geist aufgegeben und sich under brechenden Holzgeräuschen aus dem Staub gemacht, bzw. sich in Balsa- und Sperrholzstaub aufgelöst.

 Nun ja, wer unseren MSV-MacGyver kennt, weiss, das haut ihn nicht aus den Socken, da wird richtig verstärkt und korrekt eingebaut. Mc Gyver muss man eben sein.