Was wurde 2010 eingeflogen?

Im 2010 wurden viele neue Flieger eingeflogen. Hier nun die Zusammenfassung.

 

 

Roli Brunners Stinson Reliant und Yves' Sukhoi 29

 Am ersten Oktoberwochenende vom 2. und 3.10.10 war eine Föhnlage prognostiziert, dies mit Temperaturen bis 21 Grad, was lag also näher, weitere Erstflüge vorzunehmen?

Gesagt getan, unser Roli Brunner konnte einmal mehr nicht widerstehen. Gemäss seinen Aussagen war die Stinson "Reliant" die er mit aufs Feld brachte ganz einfach ein "Muss-ich haben-Flieger". Dieses ganz in weiss aus EPP von Parkzone gebaute "Golden-Age" Flugzeug aus den dreissiger Jahren des letzten Jahrhunderts sieht nicht nur wunderschön aus, sie fliegt sich auch superb.Gemäss Rolis spontanen Bezeugungen sei eigentlich nur noch eine Schleppkupplung einzubauen um damit das eine oder andere schleppen zu können.

Nach dem geglückten Erstflug und der sanften Landung, aus purer Freude mit einem kleinen Überschlag abgeschlossen, durften die Anwesenden spontan Beifall klatschen für den gelungenen Flug dieses Herzwärmers von Parkzone. Ein wahrlich gelungenes Modell mit parkzone-liken, besten Flugeigenschaften.

 

 

 

 

 

 

 

Seine neue Sukhoi 29 E brachte Yves mit auf den Platz. Das Seb-Art Modell mit einer Spannweite von 154 cm und einem AXI 4130-16 und 6S Lipo ist in der Liga der 3D-Modelle angesiedelt und hält was es verspricht.

Dank der grossen Ruderflächen ist das Modell äusserst präzise und direkt zu fliegen, mit einem Gewicht von 3.450 kg ist es ein wirkliches Leichtgewicht, flugfertig wohlverstanden und solide gebaut wo notwendig, aber leicht gebaut wo Gewicht eingespart werden kann. Dies macht sich denn auch im Flug sofort bemerkbar, mit praktisch endlosem Steigen und trotzdem butterzahme Landungen und dies mit einem praktisch vollsymetrischen, sehr dünnen Flügelprofil. Wie in der Einflug- und Einstellanleitung geschrieben, hat sich ein adäquater Expoausschlag von rund 70% als ideal erwiesen, gerissene Figuren gelingen ebenso beinahe perfekt wie auch grossräumig und harmonisch in den Himmel gezeichnete Figuren, die Limite am Modell ist letztlich nur der Pilot.

Ein gelungenes Modell mit besten Flugeigenschaften, preiswert und robust, aber dennoch einem Vorbild nachgebaut mit typisch russischer Silhouette.

 

 

 

 

 


René Sigrist mit "Angel S" und "Wildcat", Walti Clemens mit "Spitfire"

René brachte nach der sonntäglichen Einfliegerei des "Angel S" von Martin und Eric den seinigen "Angel S" mit. Offenbar ermutigten die erfolgreichen Flüge der anderen zu diesem Treiben.

Die üblichen Programmmier- und Einstellarbeiten erledigte René wie immer höchst virtuos erst auf dem Flugplatz, denn nur Seitenruder-Winker und Akkuglüher machen dies zu Hause und in Ruhe, den richtigen Mode fand er allerdings auf Anhieb. Vom falsch programmierten Seitenruder an der später ebenfalls erstfliegenden "Parkzone-Wildcat" hat im Übrigen fast niemand etwas bemerkt, erst unser René selber als er per fliegerischer Ferndiagnose es für richtig befand, dass das Seitenruder "schon kaputt" sei. Ein genaueres Hinsehen nach der Landung förderte dann ein perfekt arbeitendes Seitenruder jedoch eine den üblichen Steuergepflogenheiten abträglich wirkende Drehrichtung des Servos zu Tage. Es lebe der Vorflugcheck!

Aber René lässt sich ja bekanntlich nicht so schnell aus der Ruhe bringen und so musste Yves den "Angel" von René fliegen um diesem zu bestätigen (dem René! - nicht dem Angel S - der kann es eh viel besser) dass das Gerät füglich in der Luft lag. Gesagt - getan, alles im grünen Bereich, den Schwerpunkt noch etwas nach vorne verlegt durch verschieben des 6S 3800 mAh Antriebsakkus.

Knapp vor 17.30 Uhr dann, nach weiteren drei Flügen des F3A-Angels und zwischenzeitlich der neuen Wildcat, die übrigens ebenfalls vorzüglich im Stile der Parkzone-Corsair erst und eingeflogen wurde durch RS und ebenso perfekt fliegt, dann ein letztes Aufbäumen des Apothekers. Es galt unter den Anleitung des Immobilisten-Schnupperrentners Yves ein einigermassen sauber inszeniertes, zusammenhängendes Akroprogramm an den tiefblauen Abendhimmel zu zeichnen. Unter Walti's und Yves' Augen zeigte René, dass er nebst dem Potential eines Schlepppiloten auch das Potenzial eines Akropiloten in sich schlummern hat. Das Flash des "schon kaputten Seitenruders" sei ihm verzogen, gut gemacht René!


René Sigrist und Yves Burkhardt mit "ASW 15b"

Am 19.9.2010 ging auf dem Modellflugplatz Eichhof die Post ab, es war der herbstliche Tag der Erstflüge angesagt :

  • Martin Busslinger mit seinem Angel
  • René Sigrist mit seiner ASW 15b in germanischer (!) Bemalung
  • Yves Burkhardt mit seiner ASW 15b in CH-Finish

Aber nun schön der Reihe nach:

Nachdem René und Yves das Finish ihrer beiden 5m ASW 15b mit 5 m Spannweite und gut 9.5 kg, festgestellt dank Didi-Mc Guyvers'sFederwage, - das karinthische Bestellprojekt von 2009/2010 -  gemeinsam in der Werkstatt bei Yves vollbracht hatten stand an diesem wunderschönen Altweibersommer-/Herbsttag der unausweichliche Erstflug an. Ein hartes Auslosungsverfahren bestätigte, dass René Sigrist zuerst seine ASW 15b gen Himmel zu schleppen lassen hatte. Bereits zwei Tage vor dem Einflug- und Erstflugdatum könnte unser diplomierte Vereinsschlepper Didi Maret davon überzeugt werden, dass es gescheiter ist, René und Yves zu diesem Erstfflugtermin schlepptechnisch zu begleiten als mit Fränzi einen langweiligen Verwandtenbesuch in "Old Germany" wahrzunehmen. Fränzi sah dies ein und bewilligte kurzerhand das Tun dieser drei Herren.

Nach einem letzen Vorflugcheck stand nun unser Apotheker mit weichen Knien an der Flightline mit seiner ASW 15b. Didi selbstbewusst an den Steuerknüppeln seines Rascal um bei René die letzten Zweifel zu zerstreuen, denn Didi hatte bereits unseren Wagi mit seiner baugleichen ASW 15b vor rund drei Wochen in den Stetter Himmel befördert, leider ohne Cockpitausbau doch dafür war unser Wagi der erste mit dem Erstflug. Alles gut gegangen, René war entzückt, selbiges gibt es von Yves' Erstflug mit der neuen ASW 15b zu berichten. Beide konnetn sogar in der Spätsommerthermik schöne Flüge an diesem Sonntag vollführen und sind vollauf glücklich mit ihren beiden neuen Orchideen.


Martin Busslinger mit "Angel S" von Seb-Art 

Doch damit nicht genug, unser präsidialer busslingersche "Angel", Motorkunstflieger aus dem Hause Seb-Art kam ebenfalls dank Eric Wasers Assistenzdiensten und einer späteren, familiendynamisch ausgeleihten Ersatzkabinenhaube in die Luft.

Doch auch hier- schön der Reihe nach.

Eric Waser, als erprobter Fluglehrer stets zu Diensten, übernahm kurzerhand das Einfliegen des präsidialen Modelles "Angel" von Martiin Busslinger. Nach kurzen Trimmschlägen und guten Tipps ging es fluglehrermässig zur Sache mit dem Kunstflug, die Kunst des Fliegens kommt ja bekanntlich vom Kunstfliegen.

Die busslingersce Cockpit-Haube sah dies jedoch anders und verabschiedete sich nach den ersten G-Manövern kurzerhand vom Rumpf von der präsidialen Maschine und zerlegte sich gekonnt in drei Teile während des freien Falles.

Nicht minder virtuos konnte Eric die präsidiale Maschine ebenso präsidial landen, ohne weitere Verformungen oder abgeworfener Komponenten. Da auch Gattinen präsidialer Modelle ein Teil zum Erfolg des Präsidenten beizutragen hatte, wurde kurzum Andrea Busslinger als freiwilliges Sonntagstaxi engagiert um die noch zuhause liegende, zweite Haube des patrickschen Modelles aus der Busslingerschen Werkstatt ans Tageslicht zu befördern (gut fliegen in der gleichen Familie zwei ein gleiches Gerät!).

Der Zweitflug war Dank Andrea's Einsatz gerettet, zwichenzeitlich tat sich der Präsident am Lehrer-Schüler Sender seines Mentors Eric genüsslich mit dessen Modell, zufälligerweise auch ein Seb-Art "Angel".

Nachdem nun die Ersatzhaube von Patrick beschafft wurde gings wieder an die Akkus respektive an die Steuerknüppel und Martin zeigte, was in diesem Modell steckte.

Schlussendlich ganz abgenabelt und alleine fliegend, zeigte Martin Busslinger kurz vor Feierabend sogar noch eine perfekte Landung mit seiner "Angel". Chapeau! Das gemeinsame Bier war Ehrensache.


Yves' Erstflug mit der "Hawker Hunter Mk. 58" - Classic Fighter Jet

Endlich ist die schöne und kompakte Hawker Hunter geflogen. Sie ist in den Farben der "Patrouille Suisse" auf dem Militärflugplatz in Emmen am Samstag 19.6.2010 während einer Regenpause zum erfolgreichen Erstflug gestartet, eine kurze blaue Störung am Himmel machte den Jungfernflug möglich.

Anlässlich der dortigen Sitzung des OK 100 Jahre Luftfahrt in der Schweiz in Emmen wurde Yves vom Präsidenten Adrian Bruni ermuntert, als Gast der MG Luzern auf dem dortigen Militärflugplatz den Erstflug zu absolvieren welcher kurz vor 14.00 Uhr vorzüglich gelungen ist.....

Sie sieht einfach super aus in der vormaligen Bemalung der PS bis 1994 und fliegt sogar noch besser. Die Hunter verfügt über ein mechanisches Einziehfahrwerk mit Verstärkungen aus Alu. Die Landeklappen sind als originalgetreue Spreizklappen ausgeführt und ebenfalls mit je einem Servo angelenkt. Als Antrieb dient ein aus Aluminium gefertigter Impeller mit einem Motor mit 2150kv. Dieser läuft sehr geschmeidig und kraftvoll. Im Hunter sind neun Servos, ein 60A Brushless Regler mit separatem UBEC und der Antrieb eingebaut. Die Energie wird aus zwei Sätzen 2650 mAh 3S 45C Lipo-Akku's zu einem 6S Paket bezogen.

Die Hawker Hunter ist ein sensationeller Impellerjet mit den besten Flugeigenschaften und einem tollen Aussehen, die Konstruktion des Hunters in ästhetischer Sicht ist und bleibt einmalig, eines der wohl schönsten Flugzeuge die je gebaut wurden.Clicke auf die Bilder für den Film bei You Tube) von Lander, siehe auch deren Website.

Ein Wermuthstropfen bleibt, auf einer kommoden Graspiste würde sich der kleine Jet nicht wohl fühlen, die Räder mit dem Einziehfahrwerk sind auf Textil-, Asphalt- oder Betonpiste ausgelegt. Damit dürfte der Jet wohl nie Stetter Luft unter die Flügel kriegen, dafür regt er als Gast bei anderen Vereinen mit passender Infrastruktur zum freundschaftlichen und verbindenden Fliegen und Erfahrungsaustausch an.

   


"ASK 21" von Walti Clemens geflogen am Pfingstsonntag, von Urs Huber am Pfingstmontag

Der erfreuliche Reigen der erfolgreichen Erstflüge geht munter weiter, am Pfingstsonntag bekamm Walti Clemens' ASK 21 Luft unter die Flügel. Gekonnt assistiert von Urs"Uhu" Huber aus dem Hintergrund brachte Walti just vor den grossen Herrenfereien im Karawankenblick sein neues grosses Gerät in die Luft.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, am Pfingstmontag tat Urs Huber selbiges, mit seiner ASK 21. 

mit 4.5m Spannweite von Urs und Walti, rohbaufertig angeliefert von unserem Kärntner Lieferanten Markus Egger in Feldkirchen.

Die Schleicher ASK 21 ist ein zweisitziges Segelflugzeug in GFK-Bauweise als Mitteldeckerausführung mit gedämpftem T-Leitwerk für Schulung, Kunstflug, Leistungsflug und unter bestimmten Auflagen auch Wolkenflug. Die ASK 21 wurde von Ing. Rudolf Kaiser als Nachfolger der populären ASK 13 konstruiert, um dem Bedarf nach einem modernen Zweisitzer zu decken, der die Lücke zwischen Schulungs- und einsitzigen Hochleistungssegelflugzeugen schliesst. Die ASK 21 war seinerzeit der erste Voll-GFK Doppelsitzer der Firma Alexander Schleicher. Der Prototyp hob erstmals im Dezember 1978 ab und die Produktion lief 1979 an. Heute wird das Flugzeug immer noch produziert und es sind über 800 Exemplare gebaut worden. Im Dezember 2004 startete die ASK 21 Mi als Weiterentwicklung als eigenstartfähiges Schulungsflugzeug zu ihrem Erstflug.

Das Modell hat 4.20m Spannweite und ergänzt Walti's Seglersortiment und Urs' bereits bestehende ASK 21 von Rödel welche mittlerweilen unzählige Flugstunden und viele Schürfungen aufweist. Ein handliches Modell mit einem Startgewicht von rund 5 kg, ideal zum  Thermikfliegen und für den einfachen Kunstflug mit 4.5m Spannweite von Urs und Walti, rohbaufertig angeliefert von unserem Kärntner Lieferanten Markus Egger in Feldkirchen.

Wir sind gespannt auf weitere, schöne Erstflüge mit den vielen neuen Modellen aus den Werkstätten der MSVS-Piloten. 


"DG 1000", "Mustang's" in B und D-Version sowie "Discus b" und "Rascal 110"

Erfreulicherweise konnte René Siegrist seinen gempimpten Rascal erstmals fliegen und er zeigte sogleich, was in ihm steckt. Locker zog er den grossen Discus b von André "Wagi" Wagner von der Piste zum erfolgreichen Erstflug hoch - René glaubte an die von Wagi postulierten 9 kg Gewicht, in der Tat und Praxis sind es 11kg. A propos Erstflüge, auch Jan Trautwein brachte seine DG 1000 mit 2.2m Spannweite erstmals in die Luft, sauber zog er seine Kreise nachdem der Schwerpunkt und die EWD etwas optimiert wurden.

Auch Roli Brunner wurde vom Erst- und Einflugvirus befallen, seine Parkzone P51D legte ebenso einen erfolgreichen Erstflug hin wie Yves Burkhardt mit seiner neuen P51B in der Lackierung der damaligen Schweizer Fliegertruppen, natürlich alles elektrisch angepowert, was den sonst.

Alle strahlten schlussendlich über die gelungenen Erstflüge, unbestätigten Korrespondentenbereichten zufolge plant am Pfingstmontag Walti WAC Clemens den Erstflug seiner ASK 21 mit 4.2 m Spannweite, assistiert von Urs "Uhu" Huber.

 

 

 


North American "Mustang" P51B

elektrisch betrieben in der Lackierung der damaligen Schweizer Fliegertruppen von Yves Burkhardt

Die Schweizer Flugwaffe, wie sie damals hiess, kaufte 1948 aus US-Beständen 130 gebrauchte Mustangs zu einem Preis von 4000 US-Dollar (!) pro Maschine. Die Mustangs sollten bis 1950 die Lücke bis zur Einführung der ersten Strahljäger vom Typ De Havilland D.H.100 Vampire schliessen. Die leistungsfähigen Maschinen waren zunächst bei den Piloten sehr beliebt, da sie kaum mit den alten Messerschmitt- und Morane-Jagdflugzeugen zu vergleichen waren. Es kam aber immer öfter zu Unfällen, die auf strukturelle Schwächen und den Verschleiss der gebrauchten Maschinen zurückzuführen waren. Die letzten Mustangs wurden 1957 ausgemustert, einige fanden aber ihren Weg in Museen und private Sammlungen.

Das Modell hat eine Spannweite von 1.5m und ist mit einem 4S Lipo 3650 mAh und Brushlessmotor AXI 4120-18 ausgerüstet. Es wird von Ueli Amsler in Rupperswil vertrieben und stammt aus dem Hause Pichler, wie viele weitere, wirklich schöne andere Modelle. Das Gewicht beträgt 2.9kg, dies dank leichten Rippenflügeln, bespannt mit hochwertiger, zäher Folie und super Finish. Mal sehen was das Teil in Zukunft hergeben wird, der Erstflug verlief jedenfalls wie am Schnürchen und ist mit diesem Setup mit ca. 900 Watt unterwegs.

 

 


"Rascal 110" von René Sigrist 

Am Samstag 22.5.10 konnte erfreulicherweise René Siegrist seinen gempimpten Rascal erstmals wieder neu einfliegen und er zeigte sogleich, was in ihm steckt. Locker zog er den grossen Discus b von André Wagi Wagner von der Piste zum Erstflug hoch. A propos Estflüge, auch Jan Trautwein brachte seine DG 1000 erstmals in die Luft, sauber zog er seine Kreise nachdem der Schwerpunkt und die EWD etwas oprimiert wurden.

Auch Roli Brunner wurde vom Erst- und Einflugvirus befallen, seine Parkzone P51 legte ebenso einen erfolgreichen Erstflug hin wie Yves mit seiner neuen P51B in der Lackierung der damaligen Schweizer Fliegertruppen, natürlich alles elektrisch angepowert, was den sonst.

 

 

 

 


Yves' Erstflug mit der 4FU Corsair

Am Samstag 17.4.10 gleich drei erfolgreiche Erstflüge zu verzeichnen:

Aus der in Grossserie von 11 Modellen beschafften F4U Corsair Staffel ging das Modell von Yves zusammen mit der Corsair von Roli Brunner ebenfalls erfolgreich zum Jungfernflug in den Stetter Himmel.

Die Corsair mit ihrem Knickflügel ist bekannt als ein relativ schwierig zu fliegendes Modell. ParkZone hat es aber - genau wie alle anderen Modelle dieses Herstellers - geschafft ein Modell zu konstruieren, das enorm vorbildähnlich und zugleich einfach zu fliegen ist. Auch die Corsair ist dieses Jahr im Herrenferien-Gepäck!

Wer Modelle mit Querruder einigermassen beherrscht, kann auch die Corsair fliegen. Das Landen mit Fahrwerk ist auf unserer Graspiste nicht empfehlenswert, bremst es doch auch in der Luft das Modell. Das Fahrgestell der Corsair kann blitzschnell abmontiert werden. Sollte im engen Verbandsflug mal eine Touchierung geschehen, (dafür wurden die Dinger ja auch beschafft!) ist mit Sekundenkleber und Aktivator blitzschnell alles wieder vor Ort repariert. Als Klebstoff ist Zacki-Elapor mit Aktivator besonders zu empfehlen. Im Flug überzeugt die Corsair mit guten Kunstflugeigenschaften. Mit den richtigen Querruder-Ausschlägen macht die Corsair schöne, auch langsame Rollen, nicht beschränkt auf Fassrollen, wie viele andere Corsair-Modelle.

Eine nette Zugabe von ParkZone sind die beiden Propeller. Einerseits gibt's einen  2-Blatt-Propeller für guten ökonomischen Wirkungsgrad, andererseits einen 3-Blatt-Propeller für den bestechenden Scale-Look und Power Schub. Die Modelle sind mit 3S 45C 2250 mAh Thunderpower Lipos ausgestattet
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Ebenfalls erfolgreich in die Luft befördert würde die DG 1000 mit Klapptriebwerk von Hype. Zum Bau der DG 1000 von Hype ist eigentlich nicht viel zu sagen. Wenn der Baukasten geöffnet wird, kommen gebaute Tragflächen mit eingebauten Servos und der elegante Rumpf der auch schon mit Servos bestückt ist zum Vorschein. Das Modell macht einen guten und soliden Eindruck. Das aussergewöhnliche an dem Modell ist aber das Klapptriebwerk, es dürfte einmalig in dieser Preiskategorie von Fr. 250.- und für eine „Schaumwaffel“ sein die doch immerhin 2m Spannweite hat. Bericht aus dem Modell Aviator hier.
Gesteuert wird das Modell über alle Achsen und eben das besagte Klapptriebwerk. Dort handelt es sich um eine Konstruktion aus Kunststoff und wird mit einem Servo aus und eingefahren. Der kleine Aussenläufer macht kräftig Wind mit seiner 12/7 Luftschraube.
Das aus- und einfahren des Triebwerks funktioniert schon im Stand einwandfrei. Der eingebaute Regler hat keine Bremse, allerdings ist dies kein Problem da die Luftschraube beim einklappen durch einen Stopper in unüberhörbarer, ratschenden und scheppernden Manier in der richtigen Position zum einfahren gehalten wird. Na ja, bauen ist bei diesem Modell übertrieben, man muss eigentlich das Modell nur zusammenstecken und das Höhenruder festschrauben, die Ruderausschläge einstellen und kontrollieren ob die Ruder auch richtig ausschlagen. Der Schwerpunkt bei meinem Modell hat ohne Zugabe von Blei mit einem 3S Lipo TP 2250 45C gepasst, allerdings gibt es in der Bauanleitung zwei Angaben für den Schwerpunkt mit 53 oder 60mm. Ich habe mich für die 60mm für die ersten Flüge entschieden was sich als ideal erwiesen hatte. Das Modell fliegt ausgezeichnet, leider hatte es kräftige Bise und an Thermikflüge war vorerst nicht zu denken. Auf alle Fälle kommt die DG 1000 mit in die Herrenferien!


Last but not least noch zum Lockheed F-104 Starfigter, ebenfalls aus dem Hause Hype. Schon das Ausladen aus dem Fahrzeug und die Blicke der Kollegen sind ein Genuss, die üblichen Aufmunterungs-Bezeugungen und Sprüche, wann das fliegen würde und ob das gut gehen wird, man sei ja gespannt. Eins vorweg, null Problem! Das Modell ist 2.3 x so lang mit 123cm wie es Spannweite 53cm hat! Bericht aus dem Modell Aviator hier.

An der Flitsche mit Gummi beschleunigt, danke Roli Brunner für die Assistenz, und ab ging die Post, und das nicht zu knapp, wow, trotz der mässigen Bise! Das Modell steht dem Original in nichts nach! Durch die absolut vorbildgetreue Formgebung ist das Modell in der Luft kaum vom Original zu unterscheiden, es braucht aber totale Konzentration um den Sternenkämpfer nicht aus den Augen zu verlieren oder die Lage falsch einzuschätzen!

Der Antrieb des Modells erfolgt über eine Impellereinheit. Dabei sitzt der Motor stromlinienförmig im Modell und wird optimal gekühlt. Die Impellereinheit ist ausgelegt für vierzellige LiPo-Akkus mit 14,8V. Damit verfügt die F-104 in der Luft über ein atemberaubendes Leistungspotential nicht wie z.B. der in der Luft herumstehende Twister von MPX. Die Steuerung des Modells erfolgt über alle drei Achsen mit Höhen-, Seiten- und Querruder. Die Anlenkung der Ruder erfolgt über 4 Micro-Servos, die bereits fertig im Modell eingebaut sind. Über einen abnehmbaren Deckel auf der Rumpfunterseite lässt sich der Antriebsakku bequem wechseln. Ebenso wird der Empfänger von unten im Modell montiert. Der Regler ist in einem Fach auf der Rumpfunterseite platziert und wird gut gekühlt.

Einmal in der Luft, besticht die F-104 mit ihrer vom Original kaum zu unterscheidenden Silhouette. Das Modell reagiert Jet typisch auf alle Steuerbefehle äusserst agil und direkt, mindestens 50% Expo ist angesagt. Dabei geht die F-104 sauber durch alle Figuren und fasziniert Piloten wie Zuschauer gleichermassen mit Ihrer Performance. Zum Landeanflug wird das Modell mit ca. 30% Leistung an die Piste geflogen, bevor man die Leistung vollständig wegnimmt und das Höhenruder voll durchzieht. Einmalig! Und das ganze für recht bescheidene 250.- sauer ersparte Franken.

Grandios... übrigens ... alle drei Modelle habe ich aus der Küche von Gloor und Amsler in Rupperswil, da hat es diese Leckerbissen (nebst Kaffe und Schöggeli!) an Lager


Der Erstflug von Eric Wasers elektrisch angetriebenen P38 Lightning ist gelungen, am 7. April 10 hat der Zweimot Luft unter die Flügel gekriegt, Gratulation an Eric für das schöne Modell.


... eine elektrisch angetriebene Messerschmitt Bf 109E von Adi (gemäss Adi am Ostermontag eingeflogen - "... sie fliegt super!") ist bereit,um sich mit der Staffel der Parkzone Corsairpiloten anzulegen.

  • Nach unbestätigten Korrespondentenberichten soll die Bf 109 eine Spur schneller laufen... als die Corsair ... immer diese Preussen!