Das Rätsel vom C - Akkus richtig dimensionieren
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- Erstellt: Donnerstag, 31. Dezember 2015 16:35
- Geschrieben von Martin Näf
Die meisten Angaben beim Kauf eines neuen LiPo Akkus sind schnell verstanden. Bei den Leistungsangaben von 20C, 30C oder 45C wird aber meist nach Budget, Glauben oder Empfehlung des Verkäufers entschieden. Dieser Artikel soll etwas Klarheit bringen, was es mit den Angaben auf sich hat und mit Beispielen aus der Praxis illustrieren.
Die bei uns gebräuchlichen LiPo Akkus sind stets nach dem gleichen Schema spezifiziert. Die Konfiguration des Akkus ist als Zellenzahl in Serie und parallel angegeben, zum Beispiel 3S1P – 3 Zellen in Serie und nur einmal Parallel. Daraus ergibt sich die Nennspannung, üblicherweise 3.7V pro Zelle, in unserem Beispiel also 11.1V. Die Ladeendspannung liegt bei 4.2V pro Zelle, bei unserem Akku also 12.6V. Inzwischen kommen LiPo Akkus mit leicht höheren Spannungen auf den Markt. Die Anzahl parallel geschalteter Zellen spielt für unsere Betrachtungen keine Rolle: Die Angaben von Kapazität und Leistung beziehen sich jeweils auf das gesamte Akkupack.
Mit Telemetrie umschreibt man die Technik, Messwerte vom eigentlichen Messort zu einem anderen Standort zu übertragen. Die ersten Telemetrielösungen waren Variometer. Es gab dann Systeme, die, losgelöst von der Übertragung der Fernsteuerdaten, Messwerte erfassten und via Funk zum Piloten übertrugen. Mit Aufkommen der 2,4-Gigahertz-Fernsteuersysteme stand aufgrund der verwendeten WLAN-Komponenten eine bidirektionale (Zweiweg-)Übertragungsstrecke mit einem Rückkanal mit grosser Bandbreite zur Verfügung und damit auch eine genügend schnelle Datenübertragung. Wichtig ist, dass der Rückkanal bei den unterschiedlichen Systemen und auch den Empfängern einer Produktlinie, unter Umständen nicht die gleiche Sendeleistung wie der Fernsteuerkanal aufweist. Möchte man Telemetrie während des gesamten Flugs sicher nutzen, dann sollte man darauf achten, dass die Leistung des Rückkanals nicht zu gering ist.