Das Rätsel vom C - Akkus richtig dimensionieren

Die meisten Angaben beim Kauf eines neuen LiPo Akkus sind schnell verstanden. Bei den Leistungsangaben von 20C, 30C oder 45C wird aber meist nach Budget, Glauben oder Empfehlung des Verkäufers entschieden. Dieser Artikel soll etwas Klarheit bringen, was es mit den Angaben auf sich hat und mit Beispielen aus der Praxis illustrieren.

Die bei uns gebräuchlichen LiPo Akkus sind stets nach dem gleichen Schema spezifiziert. Die Konfiguration des Akkus ist als Zellenzahl in Serie und parallel angegeben, zum Beispiel 3S1P – 3 Zellen in Serie und nur einmal Parallel. Daraus ergibt sich die Nennspannung, üblicherweise 3.7V pro Zelle, in unserem Beispiel also 11.1V. Die Ladeendspannung liegt bei 4.2V pro Zelle, bei unserem Akku also 12.6V. Inzwischen kommen LiPo Akkus mit leicht höheren Spannungen auf den Markt. Die Anzahl parallel geschalteter Zellen spielt für unsere Betrachtungen keine Rolle: Die Angaben von Kapazität und Leistung beziehen sich jeweils auf das gesamte Akkupack.

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Telemetrie in der Praxis

Wer braucht schon Telemetrie? Wie bei jeder neuen Technologie waren die Zweifler sofort zur Stelle. Die Realität hat sie inzwischen eingeholt: Kaum eine neue Fernsteuerung kommt heute ohne eingebaute Telemetrie auf den Markt.

Als Ingenieur bin ich an neuem stets interessiert, so lag es bei meinem Wiedereinstieg vor gut zwei Jahren auf der Hand, auf die Technik zu setzen: Zuerst in einer mit dem FrSky System aufgerüsteten Futaba FC-28, später mit dem Graupner HOTT System in der MC32. Natürlich kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen, wie schon bei der Einführung von 2.4 GHz sind keine Standards in Sicht. Die angebotene Funktionalität dagegen ist einigermassen einheitlich. Die Erfahrungen lassen sich gut verallgemeinern.

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Gedanken zu LiPo Akkus

Die motorisierte Fliegerei wird heute bei uns primär elektrisch betrieben. Gerade im Vergleich zu den günstigen Fertigmodellen machen Akkus einen grossen Anteil an den Anschaffungskosten aus und tragen nicht unwesentlich zu den Kosten unseres Sports bei. Entsprechend lange möchten wir sie nutzen. Dazu trägt eine fachgerechte Behandlung bei, welche auch die Sicherheit garantiert.

Im Folgenden fasse ich einige gesammelte Erfahrungen und Empfehlungen zusammen.

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Zackenband und Strömungsabriss

Florian Schambeck ist bekannt für sein ausgeklügeltes Grosssegler-­Zubehör. Seit einiger Zeit bietet er selbstklebendes Spaltabdeckband und Zackenband an, welches für den Modellmaßstab 1:4 bis 1:2 ­geeignet ist.

Das Abdeckband kommt überall dort zum Einsatz, wo Spalte aerodynamisch abgedeckt werden und einzelne Teile trotzdem beweglich bleiben sollen. Konkret wären das die V-Kehlen bei konventionell angeschlagenen Rudern an Tragflächen und Leitwerken oder auch die Verkleidung der Ruderspalte bei Voll-GFK-Flächen, welche keine integrierten Dichtlippen besitzen. Durch die gleichmäßige Luftführung ohne Kanten ergeben sich bessere Flugleistungen im Schnellflug und eine verbesserte Ruderwirkung, insbesondere bei kleinen Ausschlägen.

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Keine Lichtblitze mehr beim zusammenstecken der LiPo-Akkus am Regler

Anbei eine gute Bauanleitung zu einem Antiblitz/Antifunken Device "Antispark". Die einen werden das bereits kennen, aber es wäre eventuell auch für Mitglieder die sich immer noch mit der Blitzerei beim zusammenhängen von Lipos und Regler herumschlagen eine preiswerte Möglichkeit, abgebrannten und verkohlten Goldsteckern zu Leibe zu rücken und eine praktische Lösung um den Funkenschlag beim anschliessen von grösseren Lipos zu verhindern.

Schonend für den Regler allemal und vorallem günstig - keine abgebrannten Goldkontaktstecker mehr. Die Anleitung ist leider in englischer Sprache abgefasst aber die Bilder müssten auch für nicht Englischkenner verständlich sein. Viel Spass beim Bauen, Marco Voser.

Telemetrie, was ist das alles genau?

Ein telemetrischer Überblick

Vor Jahren war es für viele Modellpiloten ein Traum, Messdaten aus dem Modell im Flug zum Piloten am Boden zu übertragen. In den letzten zwei Jahren ist dieser Traum wahr geworden und nun bieten ­zahlreiche Hersteller von Fernsteuersystemen und -zubehör bereits integrierte Telemetrie-Lösungen und entsprechende ­Sensoren an. Mobile Datenerfassung und -übertragung spielen z.B. in der Formel 1 eine entscheidende Rolle. Über 200 Sensoren übertragen während der Fahrt eines Formel 1 Boliden relevante Messwerte aus einem Ferrari, einem McLaren oder einem roten Bullen. Supercomputer in den Zentralen der Rennställe helfen bei Auswertung und Simulation der Daten.

Was wird uns Modellflieger hier in naher Zukunft erwarten?

Mit Telemetrie umschreibt man die Technik, Messwerte vom eigentlichen Messort zu einem anderen Standort zu übertragen. Die ersten Telemetrielösungen waren Variometer. Es gab dann Systeme, die, losgelöst von der Übertragung der Fernsteuerdaten, Messwerte erfassten und via Funk zum Piloten übertrugen. Mit Aufkommen der 2,4-Gigahertz-Fernsteuersysteme stand aufgrund der verwendeten WLAN-Komponenten eine bidirektionale (Zweiweg-)Übertragungsstrecke mit einem Rückkanal mit grosser Bandbreite zur Verfügung und damit auch eine ge­­nügend schnelle Datenübertragung. Wichtig ist, dass der Rückkanal bei den unterschiedlichen Systemen und auch den Empfängern einer Produktlinie, unter Umständen nicht die gleiche Sendeleistung wie der Fernsteuerkanal aufweist. Möchte man Telemetrie während des gesamten Flugs sicher nutzen, dann sollte man darauf ­achten, dass die Leistung des Rückkanals nicht zu gering ist.

In der zivilen Luftfahrt wird im grossen Stil Telemetrie angewandt und so werden wichtige Flugzeugparameter, besonders Daten der Triebwerke und der Kraftstoffversorgung, über Kurzwellen- oder Satelliten-Links übertragen. In den Zentralen der Fluggesellschaften, von Wartungsunternehmen oder Triebwerkherstellern laufen die Daten zusammen und so lassen sich auch Fehler im Vorfeld entdecken und schon vor der Landung entsprechende Wartungs- und Reparatur­arbeiten planen und vorbereiten.

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Servos richtig einsetzen

Volle Kraft voraus

Servos im Segler richtig einsetzen

Jeder kann sich vorstellen, dass man zur Bewegung der Ruderflächen eine bestimmte Kraft benötigt. Die benötigte Kraft steigt mit der Ruderausschlaggröße und der Fluggeschwindigkeit an. Wenn man mit besonders großen Ausschlägen und/oder recht flott fliegen möchte, sollte die Servokraft möglichst optimal genutzt werden. Wieso optimal nutzen, werden sich einige fragen: Das Servo hat doch immer dieselbe Kraft. Wirklich?

Abgesehen von der Tatsache, dass die Kraft eines Servos auch von der Versorgungsspannung abhängt, wird die Servokraft in den technischen Daten als Drehmoment meist in Newton pro Zentimeter angegeben.

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